Für unsere bundesweite Plakatkampagne haben wir Menschen aus der Lausitz ins Rampenlicht gerückt, die zeigen, wie vielfältig, überraschend und lebensnah unsere Region ist. Fünf Gesichter, fünf Geschichten – und jede erzählt auf ihre Weise davon, warum die Lausitz eine Region voller Lebensqualität und gelebter Kultur ist.
Dein Geschmack ist krass erlesen? Unsere Kultur auch.
Ein Amphitheater mit Seeblick, ein Dreispartenhaus im Grünen, Lesungen in historischen Schlössern: In der Lausitz ist Kultur so facettenreich wie die Region selbst. Hier verbinden sich große Bühnen und intime Veranstaltungsorte, professionelle Ensembles und engagierte Vereine zu einer Szene, die Menschen zusammenbringt und inspiriert. Diese Vielfalt macht Kultur zu einem wichtigen Teil der Lebensqualität und ist ein Grund, warum sich viele hier zuhause fühlen. Eine, die das ganz persönlich erlebt, ist Christina Dom. Sie ist Schauspielerin an der Neuen Bühne Senftenberg.
Auf der Bühne zuhause
Christina Dom ist Schauspielerin an der Neuen Bühne Senftenberg und seit mehreren Jahren Teil des Ensembles. Hier verkörpert sie ganz unterschiedliche Rollen – von berührenden Kammerspielen bis hin zu kraftvollen Ensembleproduktionen. Auf dem Plakatmotiv posiert sie in der Rolle der Königin Elisabeth I im Stück Shakespeare in Love.
Für sie ist Heimat weit mehr als ein geografischer Ort – es ist ein Gefühl. „Ein Mensch fühlt sich dort wohl, wo er gebraucht und gewollt ist – wo man ankommen kann“, sagt sie. Dieses Gefühl hat sie in Senftenberg gefunden. Die enge Verbindung zum Ensemble, die Vielfalt des Spielplans und das begeisterte Publikum machen das Theater für sie zu einem Ort, an dem sie künstlerisch und persönlich angekommen ist.
Neue Bühne Senftenberg – Kultur mit Zukunft
Kultur kann weit mehr sein als nur Unterhaltung – sie erzählt Geschichten, schafft Identität und bringt Menschen zusammen. Gerade im Strukturwandel spielt sie eine wichtige Rolle: Sie macht die Region attraktiv, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und eröffnet neue Perspektiven. Ein Beispiel dafür, wie das gelingen kann, ist die Neue Bühne Senftenberg. Das Theater ist selbst ein erfolgreiches Strukturwandelprojekt: Mit dem Neubau moderner Werkstätten wurde 2024 in zukunftsfähige Infrastruktur investiert, die den Theaterbetrieb langfristig sichert und neue künstlerische Möglichkeiten eröffnet.
Was nun alles möglich ist, können Theaterinteressierte ab September wieder erleben. Am 26.09.2025 startet das Ensemble in die neue Spielzeit – und zwar an einem besonderen Ort: der Niederlausitzhalle. Ein weiteres Beispiel, wie Lausitzer Kultur im Rahmen des Strukturwandels gefördert wird. Bevor ihre Sanierung beginnt, wird sie selbst zur Bühne und gleichzeitig zum Thema des Eröffnungsstücks „Aktivist – eine Sporthalle in fünf Akten“. Nach der Sanierung soll die Halle ein vielseitiger Kultur- und Veranstaltungsort für die gesamte Region werden – ein Ort für Unterhaltung, Bildung, Tourismus, Sport und Wissenstransfer, der zudem die Bergbau- und Sportgeschichte der Lausitz erlebbar macht.
Projekte wie diese zeigen, wie Kultur im Wandel nicht nur Neues schafft, sondern auch die Wurzeln der Region bewahrt und so Räume entstehen lässt, in denen Menschen sich begegnen, austauschen und gemeinsam Zukunft gestalten können.
Kultur, die verbindet
Christina Dom ist eine von fünf Persönlichkeiten, die wir mit unserer Kampagne „Die Lausitz. Krasse Gegend.“ vorstellen. Sie zeigt, dass Kultur hier nicht nur stattfindet, sondern aktiv gestaltet wird – als Ort des Austauschs, der Kreativität und der Gemeinschaft. Dass Einrichtungen wie die Neue Bühne Senftenberg im Strukturwandel gezielt gefördert werden, ist dabei ein wichtiges Signal: Kultur ist hier kein Nebenschauplatz, sondern ein lebendiger Teil der Zukunftsgestaltung.
Christina ist eine von fünf Persönlichkeiten, die wir auf den aktuellen Plakaten vorstellen. Diese Menschen stehen für eine Region im Aufbruch und die Lausitz als Lebensraum mit Zukunftspotenzial.
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