Am 5. Mai 2026 wurde in Lauta ein weiterer Meilenstein für die zukünftige Wasserversorgung der Lausitz erreicht. Sachsens Staatsministerin Regina Kraushaar setzte den symbolischen Spatenstich für die Wasserfernleitung „Innerer Ring“.

Die rund 3.800 Meter lange Leitung wird künftig eine wichtige Versorgungsachse zwischen Senftenberg und den südlich gelegenen Regionen bilden. Sie ist Teil des länderübergreifenden Projekts „Trinkwasserverbund Lausitzer Revier“, mit dem Sachsen und Brandenburg gemeinsam die Wasserversorgung der Region langfristig sichern und modernisieren. Insgesamt umfasst das Vorhaben 51 Einzelmaßnahmen.

Bereits zuvor hatten die Bauarbeiten an zwei Abschnitten des Projekts auf Brandenburger Seite begonnen. Mit dem Ausbau der Infrastruktur entsteht ein leistungsfähiges und krisenfestes Versorgungssystem, das den Herausforderungen des Strukturwandels gerecht wird.

Eine zuverlässige Trinkwasserversorgung ist eine zentrale Voraussetzung für die Entwicklung der Lausitz. Sie schafft die Grundlage für neue Unternehmensansiedlungen, wirtschaftliches Wachstum und eine sichere Versorgung der Menschen in der Region.