Am 21. Oktober 2025 fiel mit dem ersten Spatenstich in Allmosen und Lauchhammer der Startschuss für den Bau zweier neuer Druckerhöhungsstationen. Gemeinsam mit Brandenburgs Staatskanzleichefin Kathrin Schneider wurde damit ein wichtiger Meilenstein für die zukünftige Trinkwasserversorgung der Lausitz gesetzt.

Die beiden Anlagen sind Teil des länderübergreifenden Projekts „Trinkwasserverbund Lausitzer Revier“. Fünf Wasserversorger aus Brandenburg und Sachsen arbeiten dabei gemeinsam daran, die Wasserversorgung an die Veränderungen durch den Strukturwandel und den Klimawandel anzupassen. Ziel ist es, eine leistungsfähige, flexible und krisenfeste Infrastruktur für die Region zu schaffen.

Die neuen Druckerhöhungsstationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit für die Menschen in der Lausitz. Gleichzeitig schaffen sie die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung bedeutender Wirtschaftsstandorte wie der Industrieparks in Schwarzheide und Schwarze Pumpe. Damit wird deutlich, dass eine moderne Wasserinfrastruktur eine zentrale Grundlage für neue Unternehmensansiedlungen, wirtschaftliches Wachstum und eine lebenswerte Region ist.

Das Projekt zeigt beispielhaft, wie der Strukturwandel über Ländergrenzen hinweg gemeinsam gestaltet wird. Die enge Zusammenarbeit der Wasserversorger aus Brandenburg und Sachsen stärkt die Lausitz nachhaltig und schafft wichtige Voraussetzungen für ihre Zukunft.